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Auf der Basis meines praxiserprobten Wallheckenerfassungsbogens, habe ich einen neuen Bogen erarbeitet, der die Erfassung von Wallhecken erheblich vereinfacht und genauere Aussagen
zum Zustand der Wallhecken erlaubt. Dieser Erfassungsbogen ist auf einem halbquantitativen Bewertungsprinzip aufgebaut und neunfach gegliedert.
Am Anfang stehen die allgemeinen Daten Datum, Foto, Standort
usw. Daran schließt sich die makroskopische Erfassung an. Im Absatz 1 (Wallerfassung) wird die Grobaufnahme vorgenommen.
Im Absatz 2 (Wallzustandsstufen) wird der Wall bezüglich seines Zustandes (A-F), gemäß der auf der Seite 7 abgebildeten Zeichnung, erfasst ( Als alleiniger Erfassungsbogen, ist die
Zeichnung auf der Rückseite dieses Bogens abgebildet). Im dritten Absatz (Wallabmessungen) werden die Maße des Walles eingetragen. Der vierte Absatz (Wallbewuchs/ Heckentyp) erlaubt die
Einteilung des Heckentyps von A-F sowie eine Erfassung der Bäume und Sträucher.
Im 5. Abschnitt (Graben am Wall vorhanden) wird ein evtl. vorhandener Graben eingetragen.
Mit einer der wichtigsten Absätze ist der 6. Abschnitt (Wallheckenschädigungen); hier werden 31 mögliche Schädigungen aufgeführt . Unter Sonstiges kann zusätzlich noch eine nicht
vorgefasste Schädigung eingetragen werden. Der 7. Absatz (Grundstücksbeschaffenheit / umwallte Grundstücksflächen) dient dazu, die jeweilige Grundstücksbeschaffenheit, immer von der Wallinnenseite
gesehen, festzuhalten. Im Absatz 8 wird die Punkteauswertung und Einstufung vorgenommen. Der Absatz 9 (Bemerkungen) läßt noch genügend Platz für andere hier nicht erfasste Gegebenheiten.
Auf der Rückseite des Erfassungsbogens sind Zeichnungen abgebildet, um den Kartierer die Einstufung des Walles und seines Bewuchses zu erleichtern. Er bietet sich an, weil sämtliche Daten
codiert sind und vollständig in einem Computer erfasst und ausgewertet werden können. Durch sein Punktesystem ist der Zustand der Wallhecke objektiv sehr gut definiert. Zudem ist es möglich, ältere
Kartierungsergebnisse in den Wallheckenerfassungsbogen einzubringen, um ebenfalls eine solide Bewertung und Auswertung eines Wallheckenbestandes durchführen zu können. Interessant ist auch, daß auch nicht
besonders qualifizierte Mitarbeiter nach kurzer Einweisung in der Lage sind, Wallhecken sicher mit diesem Bogen zu erfassen. Da der Bogen alle notwendigen Kriterien enthält, brauchen diese dann nur noch angekreuzt
zu werden. Zeitraubende Schreibarbeiten sind so vor Ort minimiert.
Es ist möglich, verschiedene Daten wie z.B. Ortsteil, Eigentümer, den Verlauf in der DGK 1:5000 usw. am Schreibtisch vorweg einzutragen. Zudem ist der Bogen so gegliedert, daß die
unterschiedlichen Erfassungskriterien in Blöcken zusammengefasst wurden, um ein zeitaufwendiges Hin- und Herspringen während des Eintragens im Bogen zu vermeiden. Ein praxisorientierter Erfassungsbogen hilft
viel Zeit zu sparen und muß so beschaffen sein, daß Fehler in der Erfassung weitestgehend ausgeschlossen werden. Zugleich soll er dem Auswerter alle nötigen Daten schnell und übersichtlich vermitteln können, die
Daten müssen per Datenverarbeitung schnell und zuverlässig abgerufen werden können. Ich meine, daß dieser Bogen diesen Kriterien entspricht. Die Erfassung der Wallhecke erfolgt grundstücksbezogen. Ohne weiteres kann
es dazu kommen, daß wenn ein Grundstück vollständig umwallt ist für jede Grundstückseite ein Bogen ausgefüllt werden muß, das kommt ganz auf den Wallheckenzustand der verschiedenen Grundstückseiten an. Ziel ist,
eine einheitliche Kartierung und Einstufung sowie Auswertung der Wallhecken zu erreichen.
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