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Wallhecken und Knicks 

Stand. 18.06.2006

Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert, da die Spendenaktion abgeschlossen ist.

Eingegangene Geldspenden: 60.256,76 Euro

Ausgaben:                              60.256,76 Euro

Guthaben:                                      0.00 Euro

Wir haben sämtliche Spendensammeltätigkeiten für die Tsunamii Opfer eingestellt. Wir sind der Meinung, dass den Opfern dort ausreichend geholfen worden ist. Regionen die von anderen Naturkatastrophen heimgesucht wurden (z. B. Erdbeben in der Kaschmir Region) sind erheblich mehr auf Hilfe angewiesen. Wir bitten alle die den dortigen Opfern helfen wollen entsprechenden Hilfsorganisationen zu spenden.

Allen Spendern die uns Ihr Spendengeld anvertrauten und uns ansonsten behilflich waren danken wir, ohne Ihre Hilfe wäre unsere Hilfe nicht möglich gewesen!

Vielen, vielen Dank!!!

Gisela und Georg Müller

 

Stand 10.04.2005

.

Zugesagte Gesamtspenden inkl. Sachspenden: rund 55.000 Euro

Eingegangene Geldspenden: rund 53.000 Euro

Ausgaben: rund 45.000 Euro

Zugesagte und verplante Ausgaben rund 10.000 Euro

Guthaben: rund 10.000 Euro

 

Achtung Vortrag am Dienstag den 19.04.2005 um
 19 Uhr 30 im neuen Rathaus in Ganderkesee

1.4.2005 Spendenstopp

Wir sind wieder aus Sri Lanka zurück, in den nächsten Tagen wird ein Bericht und genaue Zahlen auf dieser Seite veröffentlicht. Zunächst einige Zeitungsartikel.

                    Spendenverteiltag am 20.04.2005 in Koggala, im Tempel                    Bootsvertragsübergabe an die Fischer

 

 

 

 

 

 

 Bootebezahlung bei der Verwaltung               Booteübergabe an die Fischer           Spendengeldübergabe durch meine  Frau  Gisela

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben: in dem Zeitungsartikel ist das Vortragsdatum falsch wiedergegeben. der Vortrag ist am Dienstag den 19.04.2005-

Rechts:  in dem Zeitungsartikel sind die Summen die die Flutopfer erhielten falsch wiedergegeben. Rochtig ist, dass alle Bewohner an dem Spendentag 1000 - 7000 Sri Lankische Rupien erhielten. Dieses entspricht in etwa einen Arbeitslohn von 2 - 14 wochen in sri Lanka.

Rund 70 besonders betroffene Familien haben zwischen 30.000 - 95.000 Rupien zum Wiederaufbau ihrer Häuser erhalten.
 

6.03.2005
Achtung: wer jetzt noch unserer Initiative etwas spenden möchte, der sollte dieses bis zum 8.03.2004 getan haben, denn wir fahren am 12.03.2005 nach Sri Lanka um dort das Geld persönlich an die Flutopfer zu verteilen und deren Verwendung zu kontrollieren. In diesem Jahr ist keine weitere Reise mehr von uns geplant bzw. möglich!

                               Flutbild gemalt von WA. Grayantha 11 Jahre alt, Schule Koggala / Habaraduwa

Achtung Fluthilfekurzbericht mit Flutschadensbilder

Ganderkesee, den 3.2.2005

Liebe Spender und Unterstützer!

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung, Spende und Hilfe!

Wir sind nur eine Privatinitiative und deshalb nicht in der Lage sämtliche Bewohner von Koggala / Habaraduwa ausfindig zu machen um Geld zu übergeben. Bitte habt Verständnis dafür! Zudem warne ich ausdrücklich davor, Geld als Hilfeleistung ungeprüft dort hinzuschicken. Z.B. wurde mir der Name eines Beachboys schon mehrmals als Geldempfänger genannt. Eine  andere Person (Beachboy) verschickt zum Beispiel reihenweise Bettelbriefe an Touristen und bittet um Geld für ein Haus und Grundstück. Allein das Grundstück soll schon 6000 Euro kosten, für Sri Lanka ein horrender Preis! Weder Ihr noch ich wissen, ob diese Personen wirklich hilfsbedürftig sind oder von wem diese Person mittlerweile Geld zugesteckt bekommen hat. Nutzt sie vielleicht nur die Lage aus,  um gutgläubige und hilfsbereite Touristen doppelt und dreifach abzuzocken? Diese Fragen müssten  alle beantwortet werden um mit gutem Gewissen, auch im Interesse der Geldgeber, Geld zu geben. Denn wir wollen gerne helfen, aber nur dann, wenn die Person tatsächlich hilfsbedürftig und von der Flut betroffen ist, oder? Wir wissen, dass die Gutgläubigkeit von Touristen zur Zeit von einigen schwarzen Schafen  ausgenutzt wird, ohne dass die „Hilfesuchende“ sich in einer Notlage befinden! Es muß zwar nicht ihr Bekannter sein, aber wir wissen es nicht und um das zu überprüfen fehlt uns die Zeit!

Wie angekündigt  bin ich vom 19.01.05  bis zum 26.01.2005 in Koggala / Habaraduwa (Sri Lanka) gewesen.

Der Hinflug war sehr strapaziös, dass gleiche betrifft den Rückflug  insgesamt war ich rund 36 Stunden unterwegs um an mein Ziel Koggala zu kommen. Etwa die gleiche Zeit habe ich gebraucht für den Rückweg.

Insgesamt wurden Hilfsgüter von einer Tonne mitgenommen. 40 Kg (Medikamente) waren direkt von unserer Initiative. Der Rest stammte von einer mit unterstützenden Privatinitiative die im Remscheider Raum Hilfsgüter gesammelt hatte. Für den Transport der Medikamente brauchten ich nichts zu bezahlen, diese Kosten wurden von den Remscheidern mit übernommen.

Der Abflug gestaltete sich als weniger schwierig als angenommen, außer dass mit einstündiger Verspätung abgeflogen wurde. Die Maschine war nur zu einem Viertel belegt, dass änderte sich aber ab Kuwait. Denn dort stiegen viele Sri Lankaner zu, so dass die Maschine bis auf den letzten Platz gefüllt war.

In Colombo angekommen verlief das Auschecken problemlos anders sah es mit der Zollausgabe unserer Hilfsgüter aus. Über drei Stunden dauerte die Herausgabe der Güter, sämtliche Kartons etc. wurden vom Militär und Zoll geöffnet, man suchte nach versteckten Waffen. Diese Kontrolle verlief höflich, korrekt aber bestimmt. Sämtliche Güter wurden wieder von den Untersuchenden selbst zurückgepackt und es wurde noch beim Einpacken in die Transporter geholfen. Für diese Kontrolle hatte ich großes Verständnis, bin ich doch selbst vor Jahren knapp einem Bombenanschlag, der einer Bank in Colombo galt, entkommen.

Auf der Fahrt von Colombo nach Koggala habe ich die zum Teil vollständig verwüsteten Küstenregionen in Augenschein nehmen können. In Colombo selbst war nichts von der Katastrophe zu sehen. Je mehr man nach Süden kommt des so schlimmer wird das Elend. Anfangs nur vereinzelte zerstörte Häuser, dann aber ganze Ortschaften wie wegradiert, die Eisenbahnlinie zerstört, große Straßenschäden usw. Dieses sind Eindrücke die man kaum in Worten ausdrücken kann. Soviel Leid, Elend, Schmerz, Trauer und Verzweiflung ist für uns Europäer, die davon nicht betroffen sind kaum zu ertragen. Die Menschen dort sind aber diejenigen die all dieses verkraften müssen! Deshalb kann unserer Hilfe nur ein klein wenig die Not lindern!

Panadura,, Wadduwa, Kalutara, Beruwela und Balapitya sind einige Orte auf dem Weg nach Koggala, mit jedem Kilometer steigt die Zahl der Toten. In Telwatte sehen wir das erste Mal die vollständige Zerstörung. Hier ist auch der Zug erfasst worden, in dem über 1000 Menschen getötet wurden.

Wir fahren durch das schwer betroffene Hikkaduwa und komme dann durch das schwer zerstörte Galle. 4207 Menschen wurden alleine dort getötet. Der Busbahnhof, das Stadion, die Fischhallen und Markthallen sowie alle ebenerdigen Räume der Geschäfte und Läden wurden fast ausnahmslos vollständig zerstört. Die dortigen Flüchtlingslager sollen bis zu  20.000 Menschen beherbergen, die offizielle Zahl liegt bei 9700. Autos, Schiffe, Busse usw. wurden  wie Spielzeug von der Flutwelle weit in das Land geschleudert.

Jetzt kommen wir nach Unawatuna, das fast vollständig im Küstenbereich zerstört wurde. Nur die großen und fest gebauten Hotels und Gebäude blieben bestehen.

Endlich erreichen wir Koggala, auch hier sind viele  Häuser im Strandbereich einfach weg. Bis zu 2 km ergoß sich die Flut in das Landesinnere. Der Ort ist kaum wieder erkennbar. Ruinen, wo vorher noch Häuser standen sind meist nur noch die Bodenplatten der Häuser zu sehen darauf notdürftige Unterkünfte, Zelte, Plastikplanenunterkünfte etc.

Am 3.Tag wird mit der Verteilung der Hilfsgüter begonnen. Die Medikamente bekommt zum Teil ein Arzt (Dr. de Silva) und zum größten Teil das Kreiskrankenhaus in Galle.

Es folgen anschließend Gespräche in Habaraduwa mit dem District Governement Assistent, der dort für die Koordination der Hilfe zuständig ist.

In den Fluren stehen viele Menschen um zu Ihm vorgelassen zu werden. Als „helfender Europäer“ werde ich sofort vorgelassen (ich hatte den Termin schon vorher abgesprochen). Aber trotzdem, auch ich muß noch 2 Stunden im Büro warten, denn es sind die Malteser vor mir dagewesen (inkl. Fernsehen) und diese Gespräche müssen erst beendet werden. In einer Pause spreche ich einen deutschen Malteser an, ob wir denn unsere Hilfe nicht koordinieren können, er schaut mich recht verständnislos an, ich erkläre ihm was wir machen wollen und obwohl er Deutscher ist spricht er auf einmal nur noch Englisch. Und sagt nur „später“. Kurze Zeit später habe ich die Gelegenheit eine deutsche Malteserin noch einmal anzusprechen, sie fragt mich von welcher Organisation ich komme, ich erkläre ihr dass ich eine private Initiative vertrete. Daraufhin bemerkt sie nur in einem zischenden Ton, das sei ihr Projekt. Danach war die Unterhaltung zu Ende, eine Absprache der Hilfsmaßnahmen war von Seiten der Malteser nicht gewünscht!  

District Governement Assistent Mr. Lal Smarakesekere ist jung, ca. 30 Jahre alt und ausgesprochen dynamisch, ein wahres Organisationstalent. Er versuchte mir sofort sämtliche Daten und Unterlagen zu geben. Von den 13950 Bewohnern sind 247getötet worden und es gibt 90 Schwerverletzte sowie 34 Leichtverletzte.

Er ist über mein Hilfsangebot sehr erfreut, zumal ich ihn frage wo kann unsere Initiative nach seiner Meinung nach helfen. Bisher hatte er offensichtlich die Erfahrung gemacht, dass er nach seiner Meinung von den großen Hilfsorganisationen nicht befragt wurde. Innerhalb weniger Minuten erscheinen zuständige Beamte und die Rektorin der Schule. Sie tragen ihre Wünsche vor, allen konnte ich sofort eine Zusage, nach Erhalt einer Kostenaufstellung machen. Das Schulgelände kann nun wieder eingezäunt werden damit die Kinder nicht auf die Strasse laufen können. Die Flutwelle hat die Mauer einfach weggespült.  Weiterhin würden einige Schultafeln, Schreibwerkzeug, Sportartikel  und Schuhe für die 401 Schulkinder benötigt.

Am 22.01.05 Samstag bin ich schon um 5 Uhr wach, ab 6 Uhr sollen Nahrungsmittelhilfspakete für 350 Personen zubereitete werden. Ich bin gespannt wie das bewerkstelligt wird. Ab 6 Uhr ist geschäftiges Treiben in der kleinen von der Flut nicht betroffenen Siedlung. Frauen und Männer kommen jetzt zu Ananda, meinem singalesischen Freund und Dolmetscher, und fangen an Reissäcke zu öffnen, es wir Gemüse geputzt, Kokusnüsse aufgebrochen und das Fleisch geraspelt usw. Draußen werden zwei Feuer angezündet jeweils drei Steine als Auflage für die großen Töpfe positioniert und die Töpfe inkl. Inhalt zum kochen daraufgestellt.

Fast zehn Leute sind bis 14:30 Uhr im Einsatz. 65 KG Reis, 10 KG Linsen, 10 KG Soja, 100 Tomaten, 20 KG Kartoffeln, 40 Malumeris (scharfe Schoten) 10 KG Trockenfisch, 20 Kokusnüsse sowie Zwiebeln und Gewürze werden geschält, gehackt und gekocht. Dann werden 350 Reispakete gepackt und eingewickelt.

Zwischendurch fahren ich zu verschiedene Termine. Ab 13 Uhr fahren wir mit den Essenpaketen los. 120 Pakete werden an Obdachlose Flutopfer in einem Kloster abgegeben. Der Rest wird vom Auto aus an der Straße an Trümmerbeseitigende Menschen (Einheimische) verteilt. Wo wir stehen bleiben kommen sofort die Menschen angelaufen um Essenspakete zu bekommen. Insgesamt hat unsere Initiative seit dem 27.12.2004 rund 2500 Essenspakete vor Ort verteilt.

Schluss der Aktionen und Besprechungen ist fast täglich erst um 23 Uhr.

Zwischendurch habe ich Zeit, die Zerstörungen vor Ort anzusehen. Ich bin das erste Mal schockiert, fühle mich hilflos im Anblick so vielen Leid und Verwüstung. Es sieht dort zum Teil so aus, als hätte dort ein Bombenkrieg stattgefunden. Menschen irren hilflos umher, Frauen stillen Ihre Kinder in den Trümmern,  Erwachsene weinen, ich auch!

Aber es gibt auch einen Neuanfang Trümmer werden beseitigt und gesichtet. Alles noch brauchbare Baumaterial wird zusammengetragen um es wieder zu verwenden.

Wieder neue Termine, besonders Hilfsbedürftige werden mir vorgestellt, ich versuche zu helfen. Insgesamt wurden bisher 5344,71€ für Hilfsgüter, darunter z.B. Kleidung, Nahrung, Küchengeräte, Gaskocher, Matrazen, Kopfkissen etc. und ein Computer inkl. Drucker für die Verwaltung, freigegeben. Zusätzlich habe ich noch Zusagen für den Ankauf von 10 Booten (Katamarane) von rund 3000 Euro gemacht.

Auch 1150 Euro für Schuhe und Socken für die Schulkinder der Schule in Koggala / Habaraduwa hatte ich bezahlt. Dieses war für mich eine sehr große Enttäuschung, denn dieses Geld musste ich leider zurückfordern.

Was war passiert. Ich wurde von der Schulleiterin und dem Technical Officer  der dortigen Verwaltung gefragt ob ich nicht noch Schuhe für die Schulkinder kaufen könne. Sofort war ich dazu bereit und bezahlte die Schuhe anschließend. Als ich dann nach der Bezahlung zur Schule mit zweistündiger Verspätung kam um dort noch etwas abzugeben, sah ich beim herausgehen einen jungen Amerikaner und hörte etwas von Schuhe. Ich sprach ihn an, sein Name war Jeff Schlauder und fragte ihn, was er mit Schuhe zu tun habe. Er erklärte mir, dass er gerade 400 Paar Schuhe bringe. Daraufhin sagte ich, dass ich doch gerade die Schuhe erst bezahlt habe, woher er denn so schnell die Schuhe herbekommen habe. Er sah mich ganz erstaunt an und sagte die Schuhe habe er der Schule  schon vor zwei Wochen zugesagt und vor einer Woche war er noch einmal dort um die Schuhe auszumessen. Nun war uns beiden sofort klar, dass hier eine Doppelbezahlung vorlag. Sofort wandte ich mich an den Technical Officer und verlangte mein Geld zurück. Erst nach energischen Auftreten und Fordern willigte er ein. Das Geld bekam ich aber nicht in dem Verwaltungsgebäude zurück, sondern dieses war schon bei ihm zu Hause, wo ich es dann auch wiederbekam.

Für mich stand nun fest, nie wieder einer Sri Lankischen Verwaltung Geld für irgendetwas zu geben!

Bezüglich der Schäden ist mir aufgefallen, dass vor allem Gebiete besonders schlimm betroffen wurden, die in einer Bucht lagen. Bei den betroffenen Gebäuden ist mir aufgefallen, dass vor allem alte oder / und „marode“ Gebäude sowie mangelhaft Hergestellte (wenig Zement) vollständig zerstört wurden. Während die neu oder gut gebauten Banken, Hotels etc. fast alle ohne große Mauerschäden davonkamen. In Kogalla und Unawatuna stehen die großen Touristenhotels noch vollständig.

Um meine Zeit nicht nur mit Berichten zu verbringen, meine Frau und ich sind seit dem 1.1.2005 im Dauerstreß, schließe ich diesen Bericht. Die nachfolgenden Dokumente und Bilder sprechen für sich!

Am Flughafen in Colombo, Zollkontrolle

           Flutschäden

Essensverteilung in einem Kloster

Essenszubereitung für die Flutopfer

Medikamentenauslieferung

Medikamentenauslieferung in Galle / Krankenhaus

Die Schulleitung in Habaraduwa

Flutschadensbilder aus Koggala / Habaraduwa

                   Flutschadensbilder aus Unawatuna

Durch einen glücklich Umstand können wir den 19.1.2005 eine Luftfracht mit 1000 kg nach Koggala transportieren! Der Inhalt: Werkzeuge, wie Maurer-, Schlosser- und Tischlerwerkzeug. Weiter Babynahrung, Medikamente usw.

Ab dem 8.1.2005 haben wir die Verteilung von Nahrungsmittel eingestellt, da die Nahrungsversorgung offensichtlich jetzt sichergestellt ist. An den Straßenrändern sind Trinkwassertanks aufgestellt worden. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Wiederaufbauhilfe. Dazu gehört z.B.  Boote reparieren zu lassen oder neue anzuschaffen, Kleidung, Geschirr (Teller, Töpfe, Pfannen etc.) Zement für den Hausaufbau zu kaufen oder aber auch kleine Geldsummen zur nötigsten Lebensführung zu geben. Als nächstes werden wir sehen, dass z.B.  Schulen wieder aufgebaut werden, Schulkleider, Schulbücher usw. zur Verfügung gestellt werden. Dann müssen wir sehen gibt es dort Voll- oder Halbweisen wie können wir diese oder völlig verarmte Familien langfristig durch z.B. Patenschaften helfen.

Falls ihr Anregungen habt, schreibt uns info@wallhecke.de

Die Bankverbindung lautet: Volksbank Ganderkesee-Hude eG Bklz: 28062249
Konto Nr.: 106592002

Bitte als Stichwort „Hilfe für Koggala / Habaraduwa“ auf der Überweisung angeben.

Sonstiges:

8.1.2005 Ananda hat jetzt ein Konto in Koggala eingerichtet , sodaß wir gestern sofort 1300 Euro als Soforthilfe nach Koggala überweisen konnten. Das Geld soll für ausgelegte Gelder von Ananda und zum Kauf von dringend benötigter  Kleidung und Nahrungsmittel für die Flutopfer verwendet werden.

Für meine Frau Gisela und mich, ist diese Hilfsaktion eine große Herausforderung. Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft für unsere Initiative „Hilfe der Flutopfer in Koggala  / Habaraduwa“. Meine Frau Gisela und ich sagen vielen, vielen Dankfür das Vertrauen und die Unterstützung unserer Initiative. Es macht uns Mut, gibt Kraft, uns ist aber auch die  große Verantwortung bewußt die wir jetzt haben!

Insgesamt haben wir bis zum 8.1.2005, innerhalb drei Tagen, Spendenzusagen von rund 23.000 Euro erhalten.

Der Gemeinde Ganderkesee (und selbstverständlich allen anderen Spendern auch) sind wir zu Dank verpflichtet, dass sie so großzügig der Initiatve 5000 Euro zur Verfügung stellt, sie unterstützt sowie eine Hilfspatenschaft mit Koggala / Habaraduwa zugestimmt hat.

Dieses ist insgesamt eine sehr dankenswerte sowie erfreuliche Entwicklung und für uns zugleich Ansporn, Verantwortung und eine besondere  Verpflichtung.

Daher haben wir jetzt erste Strukturen geschaffen, die gewährleisten, das dass gespendete Geld ausschließlich und zu 100% den Flutopfern zur Verfügung gestellt wird. Wir haben zwei Kassenwarte und zwei Kassenprüfer für die Initiative gewinnen können. Damit wird sichergestellt, dass zu jeder Zeit der Kassenstand und die Verwendung der gespendeten Gelder transparent ist, überprüft und bestätigt werden kann.

Diese Fotos stammen aus Koggala / Habaraduwa und zeigen die Flut sowie die Flutschäden.

Spendenaufrufplakat!

Spendet für die Flutopfer!

„Hilfe für Koggala / Habaraduwa“

Koggala / Habaraduwa liegt in Sri Lanka und ist etwa 20 Km von der Provinzhauptstadt Galle entfernt. Kogalla ist ein kleiner Küstenort und ist schwer von der Flutwelle verwüstet worden. Die Schule und viele Häuser sind vollständig zerstört. Es gab dort sehr viele Verletzte und Tote, viele Mensche sind obdachlos, mittellos und verzweifelt.

Die am 01.01.2005 gegründete Initiative “Hilfe für Koggala / Habaraduwa” hat sich zum Ziel gesetzt dafür zu sorgen, dass diesen Menschen schnell und unbürokratisch geholfen wird. Vor Ort werden durch uns schon Lebensmittelpakete an Bedürftige verteilt. Die Spenden selbst werden zu 100% an die Flutopfer weitergegeben, Gebühren, (Verwaltung etc.) entfallen bzw. werden vollständig von den Initiativegründern übernommen! Nur tatsächlich durch die Flut geschädigte  Personen oder Einrichtungen (Schulen) in Koggala werden finanziell unterstützt. Die gesamt eingegangene und ausgegebene Spendensumme sowie die davon  unterstützten Projekte, Personen und Einrichtungen in Koggala werden im Internet unter www.wallhecke.de vollständig aufgeführt und dokumentiert.

Helfen Sie den Flutopfern in Koggala / Habaraduwa! Jeder kann Mitglied der Initiative werden, spenden und unterstützen!

 

Die Bankverbindung lautet: Volksbank Ganderkesee-Hude eG Bklz: 28062249 Konto Nr.: 106592002

Bitte als Stichwort „Hilfe für Koggala / Habaraduwa“ auf der Überweisung angeben.

Eine Spendenbescheinigung wird erstellt.

 

Georg  und   Gisela Müller   Dürerstraße 7   27777 Ganderkesee  Tel. 04222 / 8829 www.wallhecke.de

     (Initiativgründer)


                               Helft!!!
                   den Opfern der Flutkatastrophe

Helft Koggala / Habaraduwa                       Dieses Foto zeigt ein Teil von Koggala / Habaraduwa. !
Weitere Fotos stehen noch nicht zur Verfügung, auch keine bessere Qualität.

Koggala / Habaraduwa liegt in etwa 20 Km von Galle (Goll) entfernt,siehe Pfeil in der Landkarte. Kogalla / Habaraduwa ist ein kleiner Küstenort in Sri Lanka und ist schwer von der Flutwelle verwüstet worden. Die Schule und viele Häuser sind vollständig zerstört. Es gab sehr viele Tote. In den nächsten Tagen wird eine Übersicht über die Schäden und Opfer hier veröffentlicht! Die Not ist dort sehr groß! Hilfsorganisationen sind dort noch nicht tätig, die Menschen sind auf sich alleine gestellt und helfen sich so gut wie es geht untereinander. Neben Trauer und Schmerz macht sich  Hoffnungslosigkeit breit!

Folgender Hilferuf (Fax) hat mich aus  dem kleinen Küstenort Koggala / Habaraduwa,dem Südwesten von Sri Lanka, erreicht!

01-JAN-2005 15:37      H.W.ANANDA          0094983805    S.01

Ananda und Christine H.V

Habaraduwa 393                                                                                                       Sri Lanka, den 01.01.05

Koggala

Sri Lanka

Liebe Freunde und Bekannte! Liebe Gisela, lieber Georg Müller!

Bitte bitte helft den Menschen hier in Sri Lanka. Wir bitten jeden um eine Spende. Das Elend hier ist mit Worten nicht zu beschreiben. Fast jeder hat Haus, Familienangehörige sowie die letzten Habseligkeiten verloren.Die  Menschen sind traumatisiert und hoffnungslos und brauchen dringend Hilfe.

Ganze Dörfer sind ausradiert, stehen immer noch unter Wasser, plötzlicher Regen erschwert die Suche nach den Resten der toten Menschen. Ein entsetzlicher Verwesungsgeruch breitet sich aus, was jedoch die Angehörigen nicht davon abhält in ihren verbliebenen Trümmern nach ihren toten Kindern und Angehörigen zu suchen. Kinder weinen nach ihren Müttern, die die Flut mitgenommen hat. Jeden tag treibt das Meer neue Leichen an, entstellt, zerfetzt. Ein Freund, der Tochter, Frau, Enkelin und Schwiegersohn verloren hat gestern seine Frau 2 km weiter zwischen Mangroven gefunden. Er ist völlig verzweifelt, wie viel Leid müssen die Menschen ertragen?

Die Menschen sind hungrig stehen an Straßen und Tempeln, sie haben weder Kleider noch Schuhe, lediglich das, was sie am Körper tragen. Wir warten auf Hilfe der ausländischen Hilfsorganisationen, die immer noch nicht alle Dörfer erreicht haben. Die große Seuchengefahr, verbreitet Angst und Schrecken. Schulen, Apotheken, Ärzte, Lebensmittelläden sind dem Erdboden gleich, Krankenhäuser überfüllt. Wir beten und sind dankbar für alle Hilfe. Wir können mit Spenden den ärmsten Menschen helfen, Fischern bzw. den Leuten, die unmittelbar an der Küste lebten, denen die Existenzgrundlage von einer Minute zur anderen genommen wurde und ihnen langfristig keine internationale Hilfe zukommen wird.

Wir danken allen, die ein Herz für diese armen Menschen haben.

Ananda und Christine.

       “Hilfe für Koggala / Habaraduwa”

Meine Frau Gisela und ich haben am 01.01.2005 aufgrund der dortigen verzweifelten Lage, die Initiative “Hilfe für Koggala / Habaraduwa” geründet.

Innerhalb 2 Tagen  über 70 Personen und Firmen dieser Hilfsintiative beigetreten und haben bis jetzt über 23.000 Euro gespendet bzw. als Spende zugesagt (siehe unter Koggala). Wir sind von dieser Hilfsbereitschaft überwältigt und bitten aber weiterhin alle die helfen  wollen  Geld zu spenden. Wir selbst fühlen uns dem kleinen Küstenort Koggala verbunden und sammeln für die dortigen Flutopfer Spenden, Wir werden dafür sorgen, dass diesen Menschen schnell und unbürokratisch vor Ort geholfen wird.  Die Spenden selbst werden zu 100% an die Flutopfer  weitergegeben, Gebühren, (Verwaltung etc.) entfallen bzw. werden vollständig von uns übernommen! Nur tatsächlich durch die Flut geschädigte Personen oder Einrichtungen (Schulen) in Koggala werden von uns finanziell unterstützt. Die gesamt eingegangene und ausgegebene Spendensumme sowie die davon unterstützten Projekte, Personen und Einrichtungen in Koggala / Habaraduwa werden im Internet unter www.wallhecke.de vollständig aufgeführt und dokumentiert.

Die Bankverbindung lautet: Volksbank Ganderkesee-Hude eG Bklz: 28062249
Konto Nr.: 106592002

Bitte als Stichwort „Hilfe für Koggala / Habaraduwa“ auf der Überweisung angeben.

Gez. Georg und Gisela Müller

Ganderkesee, den 6.1.2005

Georg  und   Gisela Müller   Dürerstraße 7   27777 Ganderkesee  Tel. 04222 / 8829 www.wallhecke.de

     (Initiativgründer)