© Georg   Müller
       Ganderkesee

Hecken / Wallhecken (Knicks/Över) / Flechthecken / Feldmauern (Trockensteinmauern) / Zäune / Pilze / Schlatts / Niederdeutsch
            Hedges / Hedged banks / Woven hedges / Field walls (dry stone walls)/ Fences / Mushrooms / Small waters /  low german

Startseite
Wallhecke
Hecken
Wälle
Feldmauern
Zäune
Pilze
Schlatts
Niederdeutsch
Veröffentlichung
Umweltinfogesetz
Fluthilfe
PDF
Gäste / Kontakt
Links u. Adressen
Zur Person
Haftungsausschluss

Der Inhalt dieser Webseite ist urheberrechtlich geschützt

 Trockenstrauchhecken / Flechthecken

Definition “Hecke”

Eine „Hecke“ ist eine in einer Reihe stehende dichte, linienförmige, lebende und meistens angepflanzte Gehölzanpflanzung („lebender Zaun“), die sehr häufig zur Grundstückseinfriedung dient. Die Höhe und Breite der Hecke ist nicht festgelegt. Diese werden unterschieden durch die Heckenhöhe, dem Standort, dem Gehölzbewuchs, die Pflanzart und die Gehölzbehandlung. Dien Entstehung der Hecke reicht bis vor vermutlich 1,8 Millionen Jahren zurück.

Die ebenerdige Hecke wird nur als „Hecke“ bezeichnet, die auf einem Wall stehende als „Wallhecke“, die auf einer Mauer stehende als „Mauerhecke“ und die aus Ästen (Totholz) oder trockenen Sträuchern bestehende Hecke als „Trockenstrauch- „ oder „Totholzhecke“. Die nur aus Sträuchern bestehende Hecke wird „Strauchhecke“ genannt, sind die Gehölze gebogen, geflochten, geknickt oder gelegt, handelt es sich um „Biege- “, „Flecht-“, „geknickte“, oder „gelegte Hecken“. Sind die Hecken nur 0,1-1 m hoch, werden sie als „Niedrighecken“ bezeichnet, sind sie 1,1-3 m hoch als „Niederhecken“, ab einer Höhe von 3,1-6 m als „Hochhecken“, darüber als „Baumhecken“. Nur in einer Reihe verstreut und einzeln stehende Bäume oder Sträucher werden als „Einzelbäume“ oder „Einzelsträucher“ bezeichnet. „Gelemmte Hecken“, „Kreuzhecken“ usw. gehören zu den Pflanzenstilen. Besteht die Hecke vor allem aus z.B. Rotbuchen- oder Weißdornbewuchs, wird diese als „Rotbuchen- “ oder „Weißdornhecke“ bezeichnet usw.

Die Hecken werden in sieben Hauptkategorien unterschieden

Lebende Hecken                                                        Tot- oder Trockenstrauchhecken
Ebenerdige Hecken
Erdwallhecken
Erdsteinwallhecken
Mauer- oder Feldmauerhecken
Torfwallhecken

Die Tot- oder Trockenstrauchhecke wird wiederum in mindestens 5 weitere Kategorien unterteilt.

Die lebenden Hecken werden in mindestens 4 Unterkategorien (Bewuchstypen), je nach Gehölzbewuchshöhe, und in über 250 unterschiedliche Heckenstile unterteilt.

Bewuchstypen:

Niedrighecken: Die Niedrighecke besteht aus mehrfach im Jahr von oben und der Seite zurück geschnittenen Sträuchern, die etwa 0,3-1 m hoch und bis zu 3 m breit sind. Sie ist platzsparend, benötigt aber häufig eine sehr aufwendige Pflege. Der Wind wird nicht oder kaum gebremst, und die Artenvielfalt ist eher begrenzt.

Niederhecken: Die Niederhecke ist 1-2 m hoch und bis zu 3 m breit. Sie besteht aus jährlich zurückgeschnittenen Sträuchern und Bäumen. Sie ist Platz sparend, benötigt aber einen jährlichen Rückschnitt, der aufwendig ist. Der Wind wird kaum gebremst, und die Artenvielfalt ist bei unter 1 m breiten und nur 1 m hohen Hecken eher begrenzt. Sind die Hecken breiter und höher als 1 m, steigt die Artenvielfalt proportional mit der Heckenbreite an.

Hochhecken: Sie erreichen eine Höhe von 2-6 m, die Breite beträgt, abhängig von Schnittmaßnahmen, etwa 5 m und mehr. Hochhecken bestehen aus Sträuchern und häufig aus jungen oder niedrigen Bäumen. Sie hemmen den Wind, sie liefern Brennholz und gliedern markant die Landschaft. Abhängig von der Strauchart wird in einem Rhythmus von etwa 10-15 Jahren zurückgeschnitten. Bei der Verwendung von z. B. Haselnuss, Weißdorn und Holunder wird meist kein Rückschnitt durchgeführt, weil diese Sträucher kaum höher als 6 m werden. Die Artenvielfalt ist sehr hoch.

Baumhecken mit dichtem Strauchbewuchs: Baumwallhecken bestehen aus Baumreihen, deren Höhe und Breite abhängig von dem jeweiligen Baum- und Strauchbewuchs ist. Sie weisen einen dichten Strauchbewuchs auf und produzieren Nutzholz, sind Wind brechend, können der Abschirmung dienen und gliedern die Landschaft. Sie haben eine außerordentlich hohe Artenvielfalt.

 

        Niedrighecke 0,3-1,0 m hoch                Niederhecke 1.2 m hoch

Bewuchstypen  © Georg Müller 2014

          Hochhecke  2-6 m hoch                  Baumhecke über 6 m hoch

Bewuchstypen © Georg Müller 2014

         Heckenansichten

Hecken © Georg Müller
Hecken1© Georg Müller